Barrack Obama : Vom „Messias“ zum skrupellosen „Schattenkrieger“

Juni 3, 2012

Barrack Obama inzenierte sich im Wahlkampf zum Präsidentenamt als „Messias“ mit großen Versprechen. Die US Truppen sollten aus Afghanistan abgezogen werden, Guantanamo sollte geschlosen werden und auch sonst war er die (vorgezogene) Personifizierung von Tim Bendzko´s Song „Nur noch kurz die Welt retten“. Und irgendwie, ja – da war auch ein Hauch „Kennedy“ – reloaded für das neue Jahrtausend.

Jetzt, kurz vor dem Ende seiner (ersten) Amtslaufzeit, ist klar: Obama hat nichts gehalten und vieles schlechter gemacht – als George W. Bush.

Obama hat keinen „Krieg“ begonnen – im Gegensatz zu seinem Amtsvorgänger. Aber: Obama hat auch kein 9/11 hinnehmen müssen. WENN es zu einem solchen Ereignis gekommen wäre – wie wäre er damit wohl umgegangen?

Nein, Barrack Obama hat keinen „Krieg“ begonnen – zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Aber: Er führte den „Schattenkrieg“ ein.

Ein Spezialkommando schaltete den Staatsfeind Nr. 1 in Pakistan aus: Osama bin Laden. Bis heute ist fraglich: Mit welcher Legitimation?

Ebenso weitete Obama die „Drohnen Strategie“ aus: Die USA können überall auf der Welt, ganz bequem von Zuhause aus, Menschen töten – ohne eigene Soldatenleben zu riskieren.

Die Drohnen waren aber bereits unter George W. Bush aktiv, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Völlig neu hingegen ist die offensive Nutzung von Computerangriffen, z.B. via Stuxnet auf angebliche Atomanlagen im Iran. Spätestens hier muss eigentlich jeder denkende Mensch fragen: Wer gestattet dies eigentlich den USA? (Was erlauben Strruuunz?)
Zwischen dem Iran und den USa gibt es (offiziell) keinen Krieg – wer autorisiert die USA also zu solchen Schritten, warum wird nicht kritisch über dieses Vorgehen berichtet?

Drohnen, Spezialkommandos, Computerviren – die neue Form der Us-amerikikanischen Kriegsführung, in den Zeiten der Finanzkrise.

Laut einem Pentagonbericht haben die USA die Fähigkeit zur Führung eines „mehrfrontigen“ Krieges verloren. Die neue millitärische Strategie trägt dieser Tatsache also Rechnung.

Barrack Obama, Präsident der USA agiert wie ein Terrorist aus dem Hintergrund. Das sich auch Staaten der asymmetrishen Kriegsführung anpassen müssen, ist logisch – aber dürfen Staaten auch selbst zu „Terroristen“ werden und sich genau so verhalten?

Barrack Obama hat den Friedensnobelpreis erhalten. Wenn er Anstand hätte, müsste er diese Auszeichnung sofort zurückgeben. Ein Friedensnobelpreisträger sollte keine Mordkommandos in die Welt entsenden – aus welchem Grund auch immer!

Stefan Hensch

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