Liquid Religionsfreiheit : „Salafisten“ verteilen Koran

April 13, 2012

Da geht ein Aufschrei durch die Republik! El Kaida hat zurückgeschlagen! Anstelle von Bomben verteilen die „Bösewichter“ nun aber Korane – wie z.B. die „Gideons“ es mit ihren Pseudo-Bibeln seit Jahrzehnten machen.

Selbstverständlich handelt es sich bei den Veteilern um „Salafisten“ – der Begriff ist in Deutschland seit dem „Arabischen Frühling“ (aka Arabischer Winter) bekannt.

Willkommen in der Realität, liebe Landsleute – es herrscht Religionsfreiheit. Solange dieser Grundsatz herrscht – Bücher weiterverteilen.

Ich wünsche meinen „Ungläubigen“ Lesern viel Spaß bei der Lektüre 😉

Stefan Hensch

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3 Antworten to “Liquid Religionsfreiheit : „Salafisten“ verteilen Koran”

  1. Aufklärung statt Aufregung

    Der Prophet Mohammed machte mit dem Koran den heute für Juden und Christen „ersten“ Schöpfungsmythos der Genesis (7-Tage-Schöpfung), der nachträglich im 6. vorchristlichen Jahrhundert von der israelitischen Priesterschaft vor den heute „zweiten“ Schöpfungsmythos (Paradiesgeschichte) gesetzt wurde, wieder rückgängig. Mehr steckt nicht dahinter.

    Zwar konnte Mohammed die wirkliche Bedeutung der heute in Genesis 3,1-24 beschriebenen Erbsünde aus eigener Kraft erkennen (Auferstehung), jedoch war er verglichen mit Jesus von Nazareth nur ein ganz kleines Licht, denn er fand nicht heraus, wie diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ zu überwinden ist (Erleuchtung):

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

  2. Ein kleiner Hinweis sei erlaubt: Die Gideons verteilen keine Pseudobibeln, sondern den zweiten Teil der Bibel: das Neue Testament. Sie benutzen dazu die von der Evangelischen Kirche in Deutschland empfohlene Revision der Übersetzung Martin Luthers von 1984. Der einzige Vermutstropfen ist die letzte Seite: Da wird in nach unserem ev. und kath. Verständnis etwas problematischer Weise zur Stellungnahme aufgefordert. Aber diese Seite muss man ja nicht lesen.
    An der Verteilung des Korans wäre nichts auszusetzen – mündige Bürger sollten damit umgehen können. Allerdings ist es doch etwas unredlich, wenn – so man den Presseberichten Glauben schenken darf – eine „weichgespülte“ Übersetzung verteilt wird.
    Jahrelang habe ich Moslems gebeten, mir zu sagen, welche Koranübersetzung ich kaufen solle. Schweigen. Bestensfalls die Antwort des Hodscha: Den Koran kann man nicht übersetzen.
    Und gerade die Salafisten können das….?
    Dahinter steht das Problem, dass Christen mit der Bibel anders umgehen als Moslems mit dem Koran. Der Koran muss 1:1 geglaubt werden und darf nicht kritisch betrachtet werden. Christen aber glauben nicht an die Bibel, sondern der Bibel. Durch sie spricht Gott, er nimmt den Leser in seiner Individualität ernst und ruft zur Auseinandersetzung auf. Islam – das ist die Unterwerfung unter Allah. Das bedeutet der Begriff. Das wirkliche Christentum – in ihm ruft Jesus Christus: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken: aufrichten, helfen, trösten.
    Das ist schon ein Unterschied…

    • Danke für die Aufklärung zum Thema „Pseudobibel“ – ich war mir bezüglich der Gideons unsicher! Ich teile die Meinung bezüglich der Übersetzung – ein Koran in dem „Ungläubige getötet werden, wo sie getroffen werden“ ist natürlich nicht so gut zu „verkaufen“.
      Was ich positiv empfunden habe – viele Muslime haben sich gegen die Gewaltorgien ihrer radikalen Glaubensbrüder gestellt. Dies ist fast soetwas wie ein Novum und stimmt mich positiv.

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