Ein Gespenst geht um – das Armenhaus Europa

Oktober 30, 2011

Der kleine Bürger hatte es geahnt, auch wenn die Politiker es immer vollmundig als großartigen Erfolg darstellten – die Idee „Europa“ war niemals das rosarote Paradies, als das es immer gehandelt wurde. Aus diesem Grund durften wir, die Bürger, auch niemals direkt über Europa oder den Euro abstimmen – wenn es eine Bürgerbeteiligung gegeben hätte, sähe Europa heute anders aus, wenn es denn jemals überhaupt dazu gekommen wäre. Den Euro jedenfalls – da gibt es in meinen Augen keinen Zweifel, gäbe es definitiv nicht.

Aber diese Bürgerbeteiligung gab und gibt es nicht. Ausserhalb von „Die Linken“ und der „NPD“ gibt und gab es keine Alternative GEGEN die EU. Den Durchschnittsbürger interessiert es nicht, solange er sich sein Auto und den Urlaub leisten kann. Bei der nächsten Wahl wählt er dann eben wieder eine der ihm gebotenen Alternativen und lässt sich willentlich weiter melken.

Mittlerweile zeigt die Europäische Union ihr wahres Gesicht – sie ist ein Armenhaus. Die wenigen halbwegs wirtschaftlich gesunden Nationen sollen die Kastanien für die vielen wirtschaftlich dahinsiechenden Länder aus dem Feuer holen. Und das aus einem einzigen Grund – damit der „Markt“ Europa liquide bleibt. Diese ganzen Schutzschirme helfen lediglich Banken, Unternehmen und Spekulanten – niemals und in keinem Fall dem „kleinen Mann“ – ega ob Grieche, Deutscher, Franzose. Die „kleinen Männer“ hingegen sind es, die am Ende wieder die Rechnung begleichen werden.

Auch wenn es ketzerisch klingt – was leisten eigentlich die Banken, multinationalen Unternehmen und Spekulanten für Ihre Länder? Die Antwort: Rein gar nichts. Oftmals zahlen die Unternehmen nicht mal Steuern, da sie ein ganzes Heer gewiefter Anwälte beschäftigen können, die ihnen Schlupflöcher aus den Steuergeißeln aufzeigen. Banken und Spekulanten sind auch nicht besser. Vereinfacht könnte man sagen, daß Banken die Metzger sind und das Spekulanten die Parasiten sind, die sich vor allem im Darm des Nutzviehs ansiedeln.
Alle drei Gruppen (Banken, multinationale Unternehmen und Spekulanten) LEISTEN nichts, aber auch überhaupt nichts für das vielgepriesene „Allgemeinwohl“.

Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, daß sie die Eitergeschwüre der westlichen Welt sind. Um dieses Bild vollends zu strapazieren, muss man jetzt irgendwo noch das Konstrukt „Europäische Union“ darin unterbringen.
Die EU ist zu soetwas wie einem HIV-infizierten Wirtskörper verkommen, indem sich die Parasiten und Krankheitserreger ohne Gefahr eines intakten Immunsystems austoben können.

Selbstverständlich gibt es auch eine Medizin gegen dieses „Krankheit“. Ein Medikament heisst „Occupy“. Sicherlich gibt es noch andere Präparate. Doch auch hier bewahrheitet sich der Volksmund – nur die bittere Medizin wirkt. Bitter bedeutet in diesem Zusammenhang: diese Medizin gibt es nicht umsonst. Der Preis zur möglichen Genesung: Wir müssen selber etwas tun – denn wir haben schon viel zu lange nur zugesehen!

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