The American Way of Kriegsführung / feat: Teresa

März 31, 2011

Teresa, das kultivierte Kätzchen im feinen Kleidchen. Niveauvoll, aber sphinxisch…

Liebe Leser!

Heute möchte ich mal etwas über die US-amerikanische Politik sagen. Mir ist aufgefallen, daß sich diese Politik auch nicht verändert, wenn es einen anderen Präsidenten gibt. Eigentlich seltsam, oder?
Scheinbar ist es also vollkommen egal, wer das oberste Amt im Staate besitzt.
Grundsätzlich basiert die amerikanische Außenpolitik auf millitärischer Macht.
Neben der direkten Art der Kriegsführung bedienen sich die Amerikaner aber auch gerne den Instrumenten des „Economic War“ und der Finanzierung und Ausbildung von oppositioneller Kräften im Feindesland.
Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß es lediglich eine Nation gibt, die jemals Atomwaffen eingesetzt haben – die Amerikaner.
Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, wirft das kein besonders gutes Licht auf die Politik der USA.
Dennoch, liebe Leser, stilisiert sich die USA zu einer moralischen Instanz und verurteilt sogar das innenpolitische Vorgehen anderer Länder (wie z.B jetzt in Libyen). Ausserdem nehmen sich die USA heraus, andere Staaten als „Schurkenstaaten“ zu titulieren. Das finde ich alles fraglich, aber niemand unternimmt ewtas dagegen – das ist noch fraglicher.
Sehr drastisch wird die „moralische Integrität“ am Beispiel Afghanistan. Als die Russen während der 1980iger Jahre in Afghanistan Krieg führten, unterstützen die USA unverholen die damaligen „Muchahedin“ (sehr interessant dazu: der Film Rambo 3, sozusagen als Relikt dieser Zeit) mit Waffen und bildeten diese auch millitärisch aus.
Die damaligen „Muchahedin“ gibt es auch heute noch. Heute bezeichnet man diese allerdings als Taliban. Eben der jetzige Kriegsgegner der USA in Afghanistan.
Ähnlich verfuhr und verfährt man auch in Mittelamerika und anderswo.
In anderen Ländern konnte man für Jahre, bzw. sogar Jahrzehnte selbstgeschaffene Monstren an den Hebeln der Macht positionieren: Saddam Hussein, Mubarak und viele andere mehr. Wenn man nur lange genug sucht, wird man möglicherweise Hinweise auf andere schillernde Gestalten finden…. Aber ich möchte es für den Moment hier belassen.

Das Verhalten der USA (und das Frankreichs,Großbritanniens, Kandas…) in Libyen widerspricht übrigens jedem Völkerrecht der Welt.
Eine Resolution gibt es lediglich zur Einrichtung einer Flugverbotszone (und der zugehörigen Ausschaltung von libyschen Fluabwehrstellungen), nicht aber zur tatkräftigen Unterstützung der Aufständischen durch die Ausschaltung von Panzerverbänden usw.
Interessant finde ich den Fakt, daß selbst höchste Stellen nichts, aber auch rein gar nichts von den Zielen der Rebellen wissen. Es gibt bereits vereinzelte Meldungen, die darauf schließen lassen, daß es sich bei den Rebellen um geistige Verwandte der Taliban handeln könnte.
Im selben Atemzug diskutieren die Führer der USA und Frankreichs offen über Waffenlieferungen (und Ausbildung) für die Aufständischen.

Notfalls kann man dann ja in ein paar Jahren wieder als Weltpolizei eine Invasion in Libyen starten, die damaligen/jetzigen Verbündeten stürtzen und die Ölquellen endgültig ähm, befreien.

The same procedure as every war – the american way of war!

Eure

Teresa

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