Ausblick

Dezember 1, 2010

Liebe Leser!

Es ist vollbracht! Die „Gralssuche“ ist beendet, die Kinder sind wieder gut zuhause angekommen – ich hatte mir ja schon Sorgen gemacht;-).

Die „Gralssuche“ war ein Experiment für mich und das in doppelter Hinsicht. Auf der einen Seite habe ich den „glossenhaften“  Charakter etwas beiseite gedrängt und mich eher auf „erzählerischem“ Terrain  bewegt. Das habe ich zwar bereits gemacht, aber mit der Kuschelbande war es das erste Mal – und somit neu.

Auf der anderen Seite habe ich mit der Erzählweise experimentiert. Die „Gralssuche“ war eine mehrteilige Geschichte, die über mehrere Wochen lief – im krassen Gegensatz zu der bisherigen „stand alone Glosse“.

Aus der „Gralssuche“ ziehe ich ambivalente Schlüsse. Vorneweg: Es hat mir einfach SPASS gemacht – ich hoffe, daß man das zwischen den Zeilen lesen konnte. Diese Art des Schreibens ist einfach am dichtesten an meiner Definition des „Schreibens“ dran.
Mit diesem über Wochen laufendem Mehrteiler habe ich aber sicherlich die Grenzen des Mediums „Blogs“ ausgetestet und teilweise auch deutlich gesprengt.

Ich denke, ein Blog (ich rede jetzt nicht von Tech Blogs, sondern von „literarischen“ Blogs) wird vor allem gelesen, weil man sich kurzweilig und schnell unterhalten will.

Die „Gralssuche“  setzte schon Ansprüche an meine Leser – es galt ja „relativ viel“ Information in „kurzen“ Intervallen aufzunehmen und zu verknüpfen -was wohl eher den Lesern von Büchern geläufig ist.

Lesen Buch-Leser auch Blogs? Lesen Blog-Leser auch Bücher? Oder ist das ein Widerspruch?

Ich als Autor bin dann aber wieder auf die wohl grundlegenste aller „Schreibfragen“ gestoßen – warum schreibe ich überhaupt?

Letztendlich nur, weil es das ist was ich liebe.

Ich bekomme bisher keinen Cent dafür, ich habe keine Ahnung wieviel Leser ich erreiche und überhaupt – liest ÜBERHAUPT wer mein Geschreibsel?

Diese Fragen sind letztendlich uninteressant. Was ändern ihre Antworten am Vorgang des Schreibens?

Früher konnten nur wenige Menschen ihre Gedanken veröffentlichen – durch Verlage. Die Wenigen hatten auch dadurch häufig Erfolg, daß es einfach keine Alternativen gab.

Heute schreibt „jeder“: Worte, SMS, Tweets, Blogs usw. usw. usw. Aber wer liest das eigentlich?

 

Wie es jetzt mit der Kuschelbande weitergeht?

„Businessss asssss usssssssual“, würde Rocky sagen. Die Kuschelbande wird Euch weiter mit kurzen Artikeln zu aktuellen Themen unterhalten – ich hoffe, Ihr habt genauso viel Spaß damit wie ich!

Ausserdem wird es immer mal wieder Videos mit den Kindern und mir geben, schaut also mal vorbei!

Euer

Stefan Hensch

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