Die Kuschelbande und der Heilige Gral -17-

November 17, 2010

Die Kinder konnten sich zwar von ihren Fesseln befreien, sind aber immer noch in einem Keller gefangen. Was hat es mit dem Bild in der dunkelsten Ecke des Kellers auf sich? Wie war das nochmal mit Bruce und Chuck? Werden sich die Kinder befreien können?

Teresa betrachtete gedankenversunken das Gemälde, als das Gebäude von einer Explosion erschüttert wurde. Feiner Staub rieselte von der Decke hinab. Erschrocken rückten die Kinder zusammen. Dann hörten sie in den Räumen über sich das Aufbrüllen von automatischen Waffen.
Irgendjemand war angekommen. Die Leprechauns hatten aber scheinbar niemanden eingeladen.
Teresa verdrängte jeden Gedanken an das Gemälde und zermarterte sich den Kopf, was sie tun konnten.
Rocky war da pragmatischer. Das Höhlenäffchen wusste, daß dieser scheinbare Angriff auf die Kobolde nicht unbedingt positiv sein musste.
Um für jede Eventualität gewappnet zu sein, benutzte Rocky eine uralte Höhlenäffchentaktik. Wenn Höhlenäffchen nicht in der Überzahl waren, oder aus anderen Gründen bereits zu Beginn des Kampfes eine Niderlage vorprogrammiert war, zogen sie sich in den Schatten zurück und beobachteten die weitere Entwicklung. Aber selbstverständlich hatte diese Taktik rein gar nichts, aber auch überhaupt gar nichts mit Angst zu tun.
In den Räumen über dem Keller wurde immer noch geschossen und immer wieder waren dumpfe Geräusche zu hören, so als wenn jemand umfallen würde.
Während die Anderen ängstlich im Kreis herumstanden, begann Rocky sich im Schatten zu langweilen. Das Höhlenäffchen lehnte sich zur Entspannung mit dem Rücken gegen das Gemälde.
Da spürte Rocky etwas hartes, Metallisches in seinem Rücken. Rocky drehte sich zum Gemälde und betrachtete neugierig die Stelle, die ihn in den Rücken gedrückt hatte.
Die Augen des Höhlenäffchens durchschnitten messerscharf die Dunkelheit. Mitten auf der Leinwand, in einer dunklen Stelle des Gemäldes, war ein verstecktes Schlüsselloch eingelassen.
Vorsichtig legte Rocky seine Fingerspitzen auf den Rand des Schlüssellochs und tastete. Das Höhlenäffchen stutzte. Konnte das tatsächlich sein? Hatte das Loch zumindest etwa die Form des uralten Schlüssels, den er von Gwynn ap Nudd erhalten hatte?
Neugierig holte Rocky den Schlüssel hervor und versuchte ihn in das Schlüsselloch zu stecken. Das Höhlenäffchen musste etwas stochern damit es den Schlüssel ins Loch bekam. Doch dann gelang es Rocky.
Genau in diesem Moment wurde die Kellertür aufgestoßen und drei Leprechauns in ihrer typischen, grünen Kluft kamen rückwärts die Kellertreppe hinunter.
Während sie Stufe um Stufe nach unten kamen, feuerten sie unablässig auf etwas das sich vor der Kellertür befand.
Dann knallte eine großkalibrige Waffe auf und einer der Kobolde stürzte tödlich getroffen die Treppe hinunter und blieb am Fuß der Treppe liegen.
Die beiden verbliebenen Kobolde feuerten jetzt vollkommen unkontrolliert. Dieses Verhalten rächte sich. Fast zeitgleich hatten die Leprechauns ihre Munition verschossen und anstelle tödliche Kugeln auszuspucken, ertönte nur noch metallisches Klicken aus den Maschinenpistolen.
Unvermittelt tauchte ein schwarzer Schatten auf der Treppe auf, machte einen Sprung und landete zwischen den Kobolden. Dann ging es blitzschnell. Der Maskierte schaltete die beiden Kobolde mit jeweils einem Roundhouse-Kick aus.
Rocky hatte die Szene von seinem schattigen Logenplatz aus verfolgt. Die Kicks waren perfekt gewesen. Solche Roundhouse-Kicks beherrschte nur EINER.
In diesem Moment schaute der Maskierte in die Richtung der Kinder und riss sich die Kapuze vom Kopf.
„Ssssack Norissssss“, entfuhr es Rocky keuchend.

Wird fortgesetzt

PS: Nicht vergessen *Klick*

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