Ein Tag aus meinem Leben : Teresa

September 7, 2010

Hallo Ihr Lieben!

Mein Name ist Teresa! Ich bin eine Katze und habe Papa kennengelernt, als er in einem schwedischen Möbelhaus bummeln war. Es war Liebe auf den allerersten Blick, ja … so war das damals.

Für gewöhnlich stehe ich sehr früh auf und schaue mir den Sonnenaufgang an. Ich liebe das Spiel der Farben und die erwachende Stadt um mich herum.

Mama, Papa und die anderen schlafen dann meistens noch. Mausbär ist ja morgens (wie Papa hihihi) besonders lange offline.

Nachdem ich mir das angesehen habe, nehme ich ein paar Schluck Milch und dann esse ich meine erste Maus. Keine Bange, es sind keine echten Mäuse, sodnern Speckmäuse. Am liebsten mag ich die rosanen.

Nach meinem *Katzenfrühstück* schalte ich zuerst das Radio an. Meistens das Klassikradio , denn bei der schönen Musik kann man sehr sehr sehr gut träumen. Ja, daß ist richtig feine Musik.

Ich höre die Musik natürlich nur gaaanz leise, damit ich die Anderen nicht wecke. Aber manchmal glaube ich, daß das sowieso nicht geht – so tief schlummern sie.

Dann ist immer Zeit für das Frühstücksfernsehen. Besonders gerne schaue ich mir da das „Alpenpanorama“ an. Das ist einfach … himmlisch!

Als nächstes ist Zeit für die Nachrichten, damit ich immer auf dem Laufendem bin. Aber da kommen noch viele andere Sachen, die mich sehr interessieren.

Das Frühstücksfernsehen ist immer irgendwie sehr diskret, dass gefällt mir. Ich mag eben Understatement.

Ich freue mich immer besonders, wenn ein Schriftsteller oder Maler in die Sendung eingeladen ist. Das sind einfach sehr kultivierte Menschen, denen ich gerne zuhöre.

Irgendwann im Laufe des Tages werden die Anderen dann auch wach. Die sind morgens eher ungenießbar. Besonders Mausbär. Vor seinem ersten Glas Honig braucht man ihn gar nicht anzusprechen.

Deshalb ziehe ich mich dann immer auf meinen Platz auf der Kopfstütze des Sofas zurück. Dort denke ich dann nach und schnurre gemütlich vor mich hin. Wenn mir keine schönen Gedanken mehr durch den Kopf gehen, beginne ich mich auf das ware Sein einzustimmen.

Papa hat mal so ein Zen Buch liegen lassen. Das war sehr interessant. Da ist ja auch von Zazen die Rede. Das hört sich ja auch fast wie Katzen an, aber das ist natürlich zufällig.

Meistens kommt dann irgendwann Rocky zu mir und fragt mich nach den Börsendaten. Da ich ein ziemlich gutes Gedächtnis habe, sage ich ihm die Leitindizis der großen Börsen.

Wenn Mama und Papa dann aus dem Haus sind, schleiche ich mich meist an ein Fenster und beobachte. Es ist unglaublich, was man durch simple Beobachtung so alles herausfinden kann….

Meine Beobachtungen finden dann durch das Auftauchen des Nachbarhundes ein jähes Ende. Das ist ein richtig unsympathisches Tier. Ich mag ihn persönlich nicht. Gegen Hunde an sich habe ich gar nichts, was vielleicht daran liegt, daß ich ja ein Stoffkätzchen bin.

Naja, den Nachbar mag ich auch nicht und wenn ich die Beiden sehe, habe ich einfach genug gesehen. Ich habe neue Impressionen gesammelt und verfasse dann kurze Haikus oder lese in den Büchern von Mama und Papa.

Nachmittags treffe ich mich dann oft mit Rocky und wir schauen zusammen die Nachrichten.

Entweder ich lege mich danach noch etwas auf mein Plätzchen auf dem Sofa, oder ich gebe Mausbärs quengeln nach und spiele mit ihm Szenen aus One Piece nach.

Und dann irgendwann kommen meistens auch Mama und Papa nach Hause, was mich immer sehr freut.

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3 Antworten to “Ein Tag aus meinem Leben : Teresa”

  1. Anni said

    was findest du denn alles heraus? das würde mich interessieren 🙂

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