Möhrentown – eine einzigartige Stadt!

Juli 31, 2010

Heute habe ich mich lange mit Happy unterhalten. Happy`s Leidenschaft sind ja Möhren, oder „Mörschen“ wie sie mit ihrem niedlichen Akzent sagt. Als wir so über die Leibspeise des kleinen Kaninchen sprachen, sprach Happy zum ersten mal von Möhrentown.
Ich weiß sowieso relativ wenig von Happy`s Background, deshalb bat ich die süße Maus mehr zu erzählen.
Möhrentown ist eine Metropole der nördlichen Hemisphäre. Die Wesen (ich schreibe absichtlich Wesen, denn es leben eben nicht nur Menschen dort) leben mehrheitlich von der Möhrenproduktion.
Endgegen der landläufigen Meinung werden Möhren nicht gezüchtet. Möhren entstehen in liebevoller Handarbeit. Diese Aussage untermauerte Happy mit einem logischen Argument: „Oder kenns` Du zwei Möhrschen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen?“
Laut Happy werden die Möhren in vielen mittelständischen Kunsthandwerksstuben hergestellt. Tagtäglich gibt es einen Wettbewerb, der das schönste „Mörschen-Design“ kürt.
Der Grundstoff für Möhren bildet ein Stoff, den Happy „Möhrosia“ nennt. Dieser dickflüssige Sirup wird aus den Wurzeln des Dakota-Feigenbaums gewonnen. Die Grundsubstanz wird in große, etwa 2 Meter große, kubische Formen gefüllt und bei etwa 50 Grad Celsius gehärtet. Anschließend bearbeitet dann (meist) ein Kaninchen den Block solange mit einem Stück Sandpapier, bis es eine etwa dreißig Zentimeter, grob möhrenförmige Struktur herausgearbeitet hat. Dieser Rohling wird dann von den „Möhren Designern“ mittels geheimer Rituale solange verfeinert, bis eine handelsübliche Möhre entstanden ist. So kann man sagen, daß jede Möhre ein absolutes Original ist.
Möhrosia ist ein äußerst begehrter Rohstoff, da er sehr rar ist. Das Problem bei der Gewinnung des Rohstoffs sind die Geier, die über den Feigenbäumen kreisen. Diese Geier haben bereits Unmengen an Kaninchen das Leben gekostet.
Richtig gelesen, ausschließlich Kaninchen haben das richtige Händchen zur Selektion des geeigneten Möhrosias.
Ich habe Happy dann gefragt, wie es denn dann dennoch zu der großen Menge an Möhren kommt, die man z.B. in jedem Geschäft finden kann.
Auf diese Frage erhielt ich aber nur in zuckersüßes Lächeln vom Hypnotic Rabbit. Dann einige Zeit später flüsterte Happy etwas von „parallelen Zeitsträngen“.
Happy blieb mir also eine anständige Antwort schuldig, schwelgte dann aber in Erinnerungen an ihr geliebtes Mörhrentown.
Wahrzeichen der Stadt sei übrigens ein großer Funkturm im Design einer Möhre. Außerdem würde die Stadt von dem Fluß Möhrn in zwei Teile gespalten. Der Nordteil sei dabei die mondänere Wohnlage, wohingegen der Südteil die Partymeilen schlechthin bereithalte.
Ich fragte Happy, wo denn Möhrentown nun genau läge. Happy antwortete: „Du, dasss iss`wie mit Bielefeld. So genau weiss das doch eh keiner,oder?“

Hm… Immer wieder Bielefeld….

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