The Mischn` -Part I-

Juli 2, 2010

Rocky musterte Mausbär neugierig.

„Bist Du sissa?“, fragte das Höhlenäffchen.

Mausbär nickte ganz aufgeregt.

„Ich habe es gestern gesehen, als Papa euch rausgeholt hat.“

Happy begann nervös auf und ab zu springen.

„Hm…. dann müssn wir nochmal zu den Müllers!“

Alle drei Stofftiere fangen an zu kichern und beginnen fast gleichzeitig zur Tür zu rennen.

Mausbär legt sein Ohr an die Tür und lauscht. Im Treppenhaus ist nichts zu hören.

„Los,los , los!“, zischt Rocky.

Mausbär macht sich lang und streckt sich. Seine Tatze berührt die Klinke, aber er muß sich richtig lang machen. Schließlich zieht er die Klinke nach unten. Die Tür geht nach innen auf und die drei Freunde stehlen sich hinaus ins Treppenhaus, auf direktem Weg zu der Tür von Müllers.

„Papa wird toben, wenn wir Mist bauen tun!“, flüster Happy.eln?“

„Wir baun keinen Missst, nissst jetz`- nisst hia!“, raunt Rocky.

„Soll ich klingeln?“, fragt Mausbär.

„Mach ssson`“.

Mausbär reckt sich zur Klingel und drückt beherzt zu und hält den Knopf gedrückt. Rocky stößt Mausbär gegen sein Bein. „Iss`gut jetz!“

Mausbär will etwas entgegen, dann wird die Tür aber schon geöffnet.

Frau Müller steht in der Tür. Sie trägt einen blauen Arbeitskittel, eine dicke Brille und die Haare streng zu einem Zopf gebunden. „Ja bitte?“, leiert die alte Frau und starrt in die grobe Richtung in der Mausbär steht.  Sie scheint wirklich so gut wie nichts zu erkennen.

„Hallo alte Frau! Wir sind`s nochmal. Die Jungs vom Lagnese Gaswerk! Wir müssen nochmal an die Gasleitung!“ Mausbär verstellt seine Stimme das sie dunkler klingt, dennoch ist der joviale Unterton ganz deutlich zu hören.

„Hören sie mal, junger Mann! Ich verbitte mir eine solche Anrede! Geben sie mir sofort ihren Namen, ich werde mich bei ihrem Chef beschweren. Ihr Vorgesetzter weiß wie man sich zu benehmen hat.!“

Mausbär schluckt und überlegt, schaut zu Rocky.

„ich heiße Störtebecker!“, sagt Mausbär.

Rocky hält sich die Augen zu.

„Sie können sich auf was gefasst machen, Störtebecker! Und jetzt kümmern sie sich endlich um die Gasleitung!“, meckert die Alte und tritt beiseite.

Mausbär zwinkert Rocky zu und die Kuscheltiere gehen betont langsam an der Müllerin vorbei in die Wohnung. appy hat etwas Mühe mit Rocky und Mausbär schrittzuhalten. Rocky ist zuerst an der Tür zur Vorratskammer, springt flink an einem Apotherschrank hoch und macht einen Satz in Richtung der Klinke. Der Sprung ist perfekt getimed, Rocky bekommt die Klinke zu fassen, hält sich fest und drückt die Klinke durch sein Gewicht herunter.

Die Tür gleitet langsam auf, Rocky lässt die Klinke los und kommt geschickt wieder auf den Beinen zu stehen. Mausbär zieht die Tür ganz auf. Das Trio betritt die Kammer und hört Frau Müller rufen „Und essen sie diesesmal nicht soviel wie beim letzten Mal!“

Mausbär macht eine wegwerfende Bewegung über die Schulter, greift sich ein Glas Honig, dreht den Deckel ab, setzt es an und leert es in einem Zug.

„Hör mit dem Quatts auf, Mausbär. Wir haben eine Misschn. Und die lautet nisst: Fressen!“, sagt Happy.

Mausbär brummelt etwas von Grundbedürfnissen vor sich her und sieht sich in der Kammer um. Nach kurzem Suchen hat er gefunden, was er sucht.

„Rocky da oben auf dem Regal ist es!“, flötet Mausbär förmlich und zeigt mit seiner Tatze nach oben.

Rockys Kopf schwenkt in die Richtung in die Mausbär zeigt. Ein Lächeln macht sich auf Rockys Gesicht breit.

„Okay, Teamwork!“, ruft Rocky und beginn an dem Regal hochzuklettern. Mausbär beobachtet dabei das Höhlenäffchen und wird neidisch auf dessen Geschicklichkeit und Schnelligkeit.

Happy hoppelt vor das Regal, an dem das Äffchen gerade Regalbrett für Regalbrett erklimmt.

Rocky zieht sich auf das letzte Brett und macht eine Siegerpose  und ruft etwas in Mausbärs Richtung was sich nach „Ich bin der Größte“ anhört. Dann macht sich das Höhlenäffchen an die Arbeit und stemmt sich mit ganzer Kraft gegen den kleinen Pappkarton. Zuerst bewegt sich der Karton um keinen Zentimeter, dann gibt er langsam nach. Zentimeter für Zentimeter schiebt Rocky dn Karton über den Rand des Brettes. Dann endlich ist es soweit.

Der Karton kippt nach vorne, in die Tiefe und fällt. Der Karton fällt auf Happy, der Sturz wird abgefedert und Mausbär schnappt sich das Paket. Rocky steigt aus der luftigen Höhe herab, in dem er elegant von einem Brett auf der einen Seite auf das nächsttiefere Brett auf der anderen Seite herunterhüpft.

„Lasst uns verschwinden!“, flüstert Mausbär. Die drei rennen los, Richtung Tür. „Ciao, alte Hippe!“, ruft Rocky zum Abschied, bevor sie die Wohnung durch die nur angelehnte Tür verlassen.

In voller Geschwindigkeit durchquert das Trio den Flur und schlüpft wieder in die eigene Wohnung zurück. Mausbär lehnt sich mit dem Rücken gegen die Tür, die mit einem Klicken ins Schloß fällt.

Rocky starrt auf das Pake in Mausbärs Händen und mustert leidenschaftlich den angebissen Apfel, der als Logo darauf prankt.

„Wir haben ein iPhone, jubelt Mausbär!“

Happy sieht etwas derrangiert aus, schaut zuerst Rocky an und danach Mausbär. „Und wia haben ein Problem!“

„Was meinste?“, fragt Rocky und schaut in die Richtung, in die auch Happy schaut. Der Blick des Höhlenäffchens fällt auf einen schwarzen Rucksack im Flur.

„Papa ist schon wieder zurück!“, raunt Rocky leise.

-To be continued-

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