Theresa

Mai 30, 2010

Eine Person habe ich in meinen bisherigen Schilderungen nicht erwähnt – Theresa.
Theresa ist ein wunderbares Wesen. Sie ist sehr kultiviert, gebildet und stilvoll. Meist trägt sie ein rotes Kleid, hat vier dunkelgraue Locken und lächelt stoisch. Theresa ist eine Katze und hat eine Vorliebe für Mäusespeck.
Wir haben uns beim Einkauf bei Ikea kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wer diesesmal wen ausgesucht hat, mag ich nicht zu beurteilen.
Als ich sie sah, wusste ich, dass hier eine wundervolle Freundschaft ihren Anfang nahm.
Von allen Bewohnern der Wohnung ist sie die charmanteste, aber zugleich auch geheimnsivollste Bewohnerin.
Bei anderen Bewohnern sind die Haupttriebkräfte relativ schnell hervorgetreten. Z.B. Honig oder auch Bananen, bzw. Babybananen.
Bei Theresa jedoch ist Mäusespeck zwar durchaus eine Motivation, jedoch scheint sie sich in einem anderen Entwicklungszustand als die anderen Bewohner zu befinden. Manchmal habe ich den Eindruck, daß Theresa erleuchtet ist.
Sie liegt auf ihrem Platz auf der Sofalehne und lächelt mich besonnen an und sagt „Papa, es ist Zeit wieder etwas zu schreiben!“
Man könnte sagen, daß Theresa auch soetwas wie eine Muse für mich ist.
Stephen King schrieb einmal, daß seine Muse ein ziemlich dicker Kerl in einem blauen, ölverschmierten Overall sei. Warum also sollte meine Muse nicht ein überaus charmantes und intelligentes Kätzchen, mit weißem Fell in einem hübschen Kleidchen sein dürfen?

Die Realität ist manchmal eben anders, als man denkt.

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